Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger kümmern sich um Babys, Kinder und Jugendliche, die krank oder pflegebedürftig sind. Sie unterstützen die jungen Patienten medizinisch, aber auch menschlich, damit sie sich in schwierigen Situationen nicht allein fühlen.

Sie arbeiten zum Beispiel auf Stationen für Neugeborene, wo auch sehr kleine Frühgeborene versorgt werden, auf normalen Kinderstationen oder in Bereichen für Kinder mit schweren oder chronischen Krankheiten. Auch in der ambulanten Pflege sind sie unterwegs.

Besonders ist, dass sie nicht nur für die Kinder da sind, sondern auch eng mit den Eltern zusammenarbeiten, sie beraten, beruhigen und in den Alltag einbeziehen.

Arbeit auf der Frühgeborenenstation

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Das Team des Frühgeborenenstation des Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke zeigt, wie der Arbeitsalltag mit den kleinen Patientinnen und Patienten und deren Eltern aussieht.

Ausprobieren!

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Um Erfahrungen zu sammeln und den Beruf auszuprobieren, bietet sich auch ein  Freiwilliges Soziales Jahr an. FSJ-ler Janno erzählt im Video von seiner Mitarbeit auf einer Kinder- und Jugendstation.

Spezialisierung Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – was für mich? 

Im dritten Ausbildungsjahr kann man sich auf Gesundheits- und Kinderkrankenpflege spezialisieren und damit genau den Abschluss bekommen, der für die Arbeit in der Kinderklinik oder allgemein in der Pädiatrie wichtig ist. Das lohnt sich besonders, wenn man später sicher mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte.

Dafür sollte man sich nicht nur für medizinische Themen interessieren, sondern auch dafür, wie man Kindern den Krankenhausalltag erleichtert – zum Beispiel, indem man ihnen etwas erklärt, sie tröstet oder mit ihnen spielt. Gerade bei Babys und sehr kleinen Kindern braucht man eine gute Beobachtungsgabe, weil sie noch nicht sagen können, was ihnen fehlt.

Wichtig sind außerdem ein freundlicher Umgang, viel Verständnis und die Fähigkeit, Kindern und Eltern Sicherheit zu geben. Gleichzeitig braucht man psychische Stabilität, denn man begegnet manchmal sehr schweren Situationen, etwa wenn Kinder unheilbar krank sind. In solchen Momenten sind Ruhe, Professionalität und Einfühlungsvermögen besonders wichtig.

Auch in diesem Bereich gibt es gute Weiterbildungsmöglichkeiten: zum Beispiel zum Fachkinderkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, für Notfallpflege, Psychiatrie oder Onkologie.